J-Horror bis Rakugo: So spukt’s in Japan

J-Horror, Geisterzüge, liegen gelassene Regenschirme, die nach Rache sinnen, oder spukende Mädchen auf der Schultoilette: Gespenstergeschichten wie diese gibt es in Japan unzählige – kein Wunder, bei über 1.300 Jahren Erzähltradition. Hier gibt’s eine Auswahl der schaurigsten Geschichten, vom klassischen Spuk bis zu modernen Urban Legends.

Japan-Horror gruselt die ganze Welt

Mit ihrer Rachegeistgeschichte „Ringu“ haben Schreiber Kōji Suzuki und Regisseur Nakata Hideo 1998 Japans gewaltverwöhntes Kinopublikum das Gruseln gelehrt. Die Story ist schnell erzählt: Wer ein verfluchtes Videotape anschaut, erhält kurz darauf einen Anruf. Die Stimme am anderen Ende der Leitung verkündet, dass nun nur noch sieben Tage Zeit bleiben, das Geheimnis des Videos zu lösen. Wer das nicht schafft wird von einem Mädchengeist heimgesucht und stirbt. Nachdem Sohn und Frau eines Journalisten das Band versehentlich anschauen, beginnt für diesen ein Wettlauf mit der Zeit.

Ein toller Plot und wahnsinnig gut umgesetzt. Der Film brauchte kein großes Budget oder bahnbrechende Effekte, nur den subtilen Horror und die Tragik einer klassischen Geistergeschichte. Ringu (the ring) wurde ein Riesenerfolg und wie immer, wenn beim Film etwas gut funktioniert, gab es sofort eine Welle von Nachfolgefilmen und Plagiaten. So entstand das Genre des J-Horrors (Japan-Horror). Westliche Filmstudios adaptierten daraufhin erfolgreiche Filme, wie „the ring„, „dark water“ und „the grudge„. Alles Remakes übrigens, die ähnlich gut gelungen und sehenswert sind wie die japanischen Originale.

Kaidan: Japanische Schauermärchen

Die Story von ringu ist ohne Zweifel toll, für japanische Verhältnisse jedoch alles andere als ein Glückstreffer. Im Erfinden von Spukgeschichten sind die Japaner seit je her Meister. Genauer gesagt gibt es eine über 1.300 Jahre alte Horror-Tradition in Japans Literatur und Theaterstücken. Und durch die beiden vorherrschenden Religionen, Buddhismus und Shintoismus, ist der Geisterglaube in der japanische Kultur ohnehin festen verankert.

Beispielsweise sitzen Familien in unerträglich heißen Sommerabendstunden zusammen, um sich durch vorgetragene kaidan/kwaidan (Spukgeschichte) einen kühlenden Gänsehautschauer nach dem anderen über den Rücken zu jagen.  Zudem findet zwischen Juli und August das buddhistische Totenfest Obon in Japan statt, bei dem unzählige Laternen auf den Straßen den Ahnengeistern den Weg zu ihren hinterbliebenen Angehörigen leuchten. Dieses stimmungsvolle Umfeld ist natürlich Nährboden für immer neue Erzählungen um Dämonen und Monster (Yokai), Zaubertiere (Bakemono), Rachegeister und andere Spukgestalten.

Geisterbesuch nach 100 Spukgeschichten

Sammlungen solcher Geschichten werden in der Literatur Hyakku Monogatari genannt, was wörtlich übersetzt soviel wie „Hundert Geschichten“ bedeutet. Der Name geht auf eine Geisterbeschwörungspraxis zurück, bei der man sich in einem von einhundert Kerzen beleuchteten Raum zusammensetzt. Abwechselnd erzählen sich die Teilnehmer Gespenstergeschichten, an deren Schluss jeweils eine Kerze gelöscht wird. Mit dem Ende der letzten Erzählung erscheint den im Dunkeln kauernden Séance-Beiwohnern dann die erwünschte Geistergestalt .

Mönche mit Geistern im Gepäck

Einen anhaltenden Boom erlebten Geistergeschichten seit dem siebten Jahrhundert als auch buddhistische Lehren populär wurden. Die Mönche führten in Japan Ideen vom rastlosen Toten ein und boten gleichzeitig ihre Dienste als Vermittler zwischen Jenseits und Diesseits an. Basierend auf der Idee, dass starke Gefühle, wie Liebe und Hass, die Seelen Verstorbener an das Diesseits binden, entstanden zu dieser Zeit die ersten japanischen Erzählungen von Yūrei-Rachegeistern. Da Frauen im Konfuzianismus und Buddhismus schlecht weg kommen, wundert es nicht, dass diese Yūrei fast immer weiblich sind. Gekleidet sind sie in weiße Totengewänder, sie tragen ihr langes schwarzes Haar strähnig ins Gesicht hängend und ihre Hände baumeln wie ausgerenkt von ihren Handgelenken – aber nicht nur beim Aussehen der Hauptfigur haben sich die Macher von Ringu bedient.

Okiku und Sadako: Vom Rakugo zum J-Horror

Die Geschichte der Sadako in Ringu besteht im Prinzip aus den zentralen Elementen einer klassischen Rakugo-Erzählung, nämlich die der Dienerin Okiku in „Das Tellerhaus von Harima“.

Weil sie die Liebe des Schloßherrn von Himeji nicht erwidern will, inszeniert dieser einen Diebstahl, klagt das Mädchen an und richtete sie hin. Als Rachegeist spukt sie seitdem im Garten der Burg und steigt nachts aus dem Brunnen, in dem ihre Leiche entsorgt wurde.

Dabei zählt sie unentwegt die zehn Teller durch, von denen sie einen angeblich mitgehen ließ. Abenteuerlustige Besucher, die das Schloß nicht bis zur zehn verlassen haben, werden von der Okiku zu Tode erschreckt.

Ein Brunnen, ein ermordetes Mädchen, ein Todescountdown und ein Spuk der tödlich endet: Das hat vor 250 Jahren die Zuhörer des Ein-Mann-Rakugo-Theaterstücks gefangen und funktioniert auch heute noch bei einem internationalen Kinopublikum, wie der Erfolg von ringu gezeigt hat.

Geisterzüge bringen die Modernisierungsangst

An Märchen und Gruselgeschichten lässt sich das gesamte Spektrum zeitgenössischer Ängste einer Gesellschaft ablesen. In Japan kann man das besonders gut sehen. Als Anfang der Meiji-Zeit im Jahre 1868 die Industrialisierung auf dem Archipel begann, häuften sich bei Gleisbauern und Anwohnern Gerüchte um Sichtungen von Geisterzügen, die über die noch nicht ganz fertig gestellten Schienen durch die Nächte donnerten.

Oiwa: Spuk am Set

Eine populäre Vertreterin moderener Yūrei ist die Oiwa, die seit Jahrhunderten angeblich Bühnen und Filmsets heimsucht. Dort sabotiert sie die Vorstellungen und Proben, um die Aufführung ihrer tragischen Leidensgeschichte („Yotsuya Kaidan„) zu verhindern. Ähnlich wie bei der Unfallserie der „Poltergeist„-Filme, gibt es zu den mysteriösen Vorkommnissen bei Oiwa-Aufführungen immer die waghalsigsten Theorien.

Urban-Legends: Toilettenspuk und die schöne Fremde

Ein Yūrei-Mythos, der inzwischen schon Urban Legend-Charakter bekommen hat, ist die Geschichte der Toire no Hanako. An einigen Schulen geht das Gerücht um, dass im dritten Stock in der dritten Kabine der Mädchentoilette ein Geist umgeht. Die Kabine neben besagtem Toilettenséparéet wird gemieden. Ebenso traut sich keine Schülerin, an der meist verschlossenen dritten Tür zu klopfen. Denn wer den Zorn der Hanako heraufbeschwört wird an Örtchen und Stelle erwürgt. Eine deutlich grausamere Variante erzählt, dass Hanako um ein rotes Cape bittet. Wer ihr keines borgen will, dem reißt sie mit einem Ruck die Haut vom Rücken.

Die Legende ist etwa seit sechzig Jahren im Umlauf und ihre Entstehungsgeschichte variiert stark. In manchen Versionen ist die Hanako ein Mädchen, das im 2.Weltkrieg vor dem Bombardement Schutz in der Schultoilette suchte und dort verschüttet wurde. Auch die Variante vom sexuell missbrauchten und später ermordeten Schulmädchen ist weit verbreitet.

Die Kuchisake Onna wiederum ist ein Rachegeist, der die Jahrhunderte überdauert hat. Einst war sie eine Schönheit, die von ihrem eifersüchtigen Gatten entstellt wurde, indem er ihren Mund bis zu den Ohren hin aufschlitzte. In nebligen Nächten spricht sie vermummt Passanten auf dem Nachhauseweg an und fragt, ob diese sie attraktiv finden. Wer ihr ein Kompliment macht, dem zeigt sie ihr zerschnittenes Gesicht und wiederholt die Frage immer wieder, folgt ihrem Opfer bis vor die Haustür und schneidet ihm dort die Kehle durch.

Keine Heike-Krabben in den Topf

Natürlich können aber auch enttäuschte Männer aus Rachegelüsten zu Geistern werden. Im Jahr 1185 fand in Shimonoseki in Nordkyuushuu die „Seeschlacht von Dannoura“ statt. Hierbei vernichtete der Klan der Minamoto die Taira-Sippe.

In lauen Sommernächten berichten die Fischer der Region immer wieder von Signalfeuern und Schlachtlärm weit draußen auf dem Meer. Die Einwohner erzählen sich, dass Taira-Geister die Lebenden auf die offene See locken, dort die Schiffe kentern und die Insassen in die Tief hinabziehen.

Nutznießer dieser Mär sind die in Shimonoseki vorkommenden Heike-Krabben (Heike ist übrigens eine Lesevariante für Taira). Die Rückenpanzerstruktur der Heikegani erinnert an menschliche Gesichter. Deshalb gelten sie als als Manifestation der Heike-Geister. Aus Versehen gefangene Krabben landen niemals im Topf, sofort direkt wieder im Wasser. 

Tsukunogami: Spukender Nippes

Außerdem gibt’s japanischen Geisterspuk nicht menschlicher Form. Zum Beispiel erwachen ungenutzte oder vergessene Gegenstände zum Leben, um sich an ihren nachlässigen Besitzern zu rächen. Egal ob Regenschirme, Möbelstücke, Schiebetüren oder Musikinstrumente.

Im Volksmund heißt es, berührt man Teile seines Hab und Guts über 99 Jahre nicht, bringen sie sich als Tsukumogami-Spukgestalten wieder in Erinnerung. Wer also eine Weile in Japan verbringt, sollte sich davor hüten, den Frühjahrsputz zu verschleppen.

Seltsam, aber so steht es geschrieben!

Spooky Matsuri: Halloween das ganze Jahr

Spooky Matsuri: Halloween das ganze Jahr

Spooky Matsuri: Halloween das ganze Jahr

Die Japaner übernehmen nur zögerlich den US-Exportschlager Halloween. Brauchen sie auch nicht, denn irgendwo auf den Inseln wird das ganze Jahr den Dämonen gehuldigt oder mit den Geistern getanzt.

Freche Kinder und faule Schwiegertöchter aufgepasst! Am Neujahrsabend gibt es in der japanischen Kleinstadt Oga (Präfektur Akita) die Quittung für euren Ungehorsam. Dann nämlich ziehen gehörnte Dämonen, bekleidet mit Reisstrohumhängen von Haus zu Haus, lassen sich vom Hausherren mit viel Sake und Reiskuchen bewirten und jagen dafür dem Nachwuchs in Knecht Rupprecht-Manier einen ordentlichen Schrecken ein. Dabei haben sie es  auf besonders große Faulpelze abgesehen, die sich den ganzen Tag ihre Füße am Feuer wärmen, bis diese voller Brandblasen sind. Und diese essen die Namahage (Brandblasenhaut-Abzupfer) für ihr Leben gern.

Geisterfestivals zu jeder Jahreszeit

Das Fest ist nur eines von unzähligen japanischen Volksfesten (Matsuri) mit gruseligem Beigeschmack, denn Geister und Dämonen sind fester Bestandteil beider Hauptreligionen. Der Shintoismus, Japans ursprüngliche Religion, ist ein Sammmelsurium aus Lokalriten, bei denen die Ahnen, unzählige Gottheiten (Kami) und Naturphänomene verehrt werden. Der Buddhismus kam erst im siebten Jahrhundert über Korea nach Japan und erweiterte den Glauben sogar noch um Jenseitsvorstellungen, Höllen, Erlösung und Geschichten von rastlosen Toten.

Kein Wunder also, dass die Japaner nur zögerlich den US-Exportschlager Halloween übernehmen, denn irgendwo auf den Inseln gibt es immer gerade ein Festival,  bei dem es um die Abwehr von Unglück, die Beschwichtigung der Geister oder das Austreiben von Teufeln (Oni) geht.

Frühlingsfeste: Schlechte Zeiten für Dämonen

Die Oni, gehörnte Dämonen, mit Wuschelhaar, riesigen Augen und roter oder grüner Haut sind im Volksglauben die personifizierten Unglücksengel, die es bei zahlreichen Volksfesten stellvertretend zu maltretieren gilt. So zum Beispiel beim Frühlingsfest Setsubun, dass im ganzen Land vom 3. bis zum 4. Februar gefeiert wird. Um die Wintergeister zu vertreiben, jagen  die Kinder der Nachbarschaft  durch die Straßen und bewerfen Erwachsene in Oni-Kostümen mit gerösteten Soyabohnen (Mamemaki). In den Häusern übernimmt das Familienoberhaupt die Rolle des Kälte-Exorzisten und ruft dabei: „oni wa soto, fuka wa uchi“ („Hinfort mit den Dämonen und herein mit dem Glück“).

Eine schöne Variante ist das Oni Matsuri in Toyohashi. Dort gibt es  einen Showkampf  zwischen Dämonen, gefolgt von einem Süßigkeitenhagel und einer gewaltigen Mehlschlacht. Wer besonders viele Mehlwatschen abbekommt, kann sich auf ein Jahr voller Glück freuen.

Kirschblütenzauber und der Salamander-Song

Wenn die Dämonen nicht verjagt werden können, muss man sich zumindest gut mit ihnen stellen: Wie zum Beispiel beim Kirschblütenfest Hanami. Von März bis Mai zieht eine Welle der Verzauberung von Okinawa bis Hokkaido. Die wenigen Tage, die die Kirschbäume in voller Blütenpracht stehen, werden mit ordentlich Sake und Karaoke gefeiert. Dafür besetzen Firmenangestellte schon morgens riesige blaue Plastikplanen unter den schönsten Bäumen, damit nach Feierabend die ganze Abteilung zur Sause antreten kann. Früher haben die Bauern durch das Feiern den auf den Ästen hockenden Baumgeistern gehuldigt, um für ein erntereiches Jahr ohne Naturkatastrophen zu bitten – heute erhoffen sich die Feiernden vor allem gute Quartalsabschlüsse.

Ebenfalls um eine gute Ernte –  vor allem aber ums nackte Überleben – geht es beim Hanzaki Festival in den Okayama Bergen (im Südosten der japanischen Hauptinsel Honshu). Das Dorf in der Nähe des Yubara Onsen ist bekannt für seine Riesensalamander. Ein 10 Meter langes Exemplar davon soll im 17. Jahrhundert einmal Amok gelaufen sein und alles, was im in den Weg kam, aufgefressen haben. Ein Samurai ließ sich deshalb bei lebendigem Leib verschlingen und schnitt sich dann von innen mit einem rostigen Schwert den Weg frei.

Aber die Dörfler kamen nicht zur Ruhe. Nach einigen Naturkatastrophen und Missernten wurde ihnen klar, dass sie sich mit einem Kami (Naturgottheit) angelegt hatten. Als Wiedergutmachung feierten sie von da an jedes Jahr im August ein Fest zu Ehren der heimischen Amphibien, mit Umzugswagen, Salamandersüßigkeiten und einem speziellen Hanzakisong.

Hier gibt’s noch ne tolle Riesentiervariante, die nur alle zwölf Jahre – im Jahr der Schlange- abgehalten wird.

Schneemonster und Pappkameraden

Besonders schaurig-schöne Atmosphäre kommt auch bei einem der Schneefeste (Yukimatsuri) auf Japans Nordinsel Hokkaido auf.  Dort können Besucher in Februarnächten durch gigantische, gespenstisch ausgeleuchtete Fantasiewelten aus Eis spazieren. Anfangs waren es nur eine handvoll Studenten und Soldaten aus Sapporo, die sich einen Eisburgenbau-Wettkampf im Odori Park  lieferten. Heute kommen Lichtkünstler und Hobbybildhauer aus dem ganzen Land ins Winterwunderland, um mit Motorsägen und Schleifgeräten ein kurzlebiges, turmhohes Eiskunstwerk zu schaffen.

Sehr schön ist übrigens das Lichtpfad Festival in Otaru, bei dem die ganze Stadt im Schummerlicht unendlich vieler kleiner Laternen, die im Schnee am Wegesrand versenkt werden, erstrahlt.

Eine Kombination aus Laternenatmosphäre, Heldenpreisung, Geistervertreiben und Gigantomanie kann man vom 2. bis zum 7. August in Aomori erleben. Dort hatte vor hunderten von Jahren der General Saka­noue no Tamuramaro seine zahlenmäßig überlegenen Gegner mit Flöten, Trommeln, „Rasse-rah, rasse-rah„-Gesängen und riesengroßen mit bemalten Drachen-, Monster- und Kriegerlaternen ins Bockshorn gejagt. Beim Nebuta Matsuri wird diese Mimikri-Kriegsführung auf den Straßen nachgestellt. Die teils 8 Meter hohen und 15 Meter breiten kunterbunten Laternenkonstruktionen sind außerdem auf Flößen befestigt. Nach der Parade werden sie ins Wasser gelassen, um die bösen Wassergeister aufs Meer hinaus zu treiben.

Obon: Das japanische Totenfest

Der König der japanischen Gruselfeste ist das buddhistische Totenfest Obon bei dem die Seelen verstorbener Ahnen in die Welt der Lebenden zurückkehren. Von Juli bis August (je nach Region) werden an Flüssen, Wegen und Hauseingängen Fackeln und Laternen aufgestellt, um den Geister den Weg zu ihren Hinterbliebenden zu leiten. Dort wird üppig gespeist und danach mit den Geistern gemeinsam die ganze Nacht auf den Straßen durchgetanzt (Bonodori).

Besonders spektakulär feiern die Leute in Kyoto das Obon. Zum Abschied der Geister werden auf den fünf Bergen am Stadtrand gigantische Schriftzeichen (Daimonji) ins Unterholz gebrannt, die man sich dann tanzend von der Stadt aus anschauen kann.

Während dieser Spuksaison verfällt ganz Japan dem Geisterfieber. Alles ist mit Gruselgimmicks geschmückt, es gibt spezielle Süßigkeiten und Familien hocken gemeinsam in den schwülen Nächten beieinander, um traditionelle wie neu erfundene Gruselgeschichten mit unzähligen Dämonen (Yokai) zum Besten zu geben. Nur wer von Gänsehautstimmung wirklich nicht genug bekommen kann, nimmt als Halloween-Pionier einen Nachschlag und feiert noch einmal im November.

(Titelbild: Dadado no Onihashiri: Foto by A photographer – commons.wikimedia.org zu finden unter https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dadadō-no-Onihashiri_(Chichioni).jpg)

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(Quickjump-Tipp 0:42 min.)